Heilpraktiker

Eric Melbye

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Als Heilpraktiker habe ich die Möglichkeit Behandlungstermine direkt anzubieten und auch gleich tätig zu werden, wenn die Befunde es zulassen.

Logistisch ist die Heilpraktikerpraxis in die Physiotherapiepraxis integriert.

Wie meiner persönlichen Vorstellung zu entnehmen ist, konzentriere ich mich in meiner praktischen Arbeit schwerpunktmäßig auf die Bereiche Osteopathie und Craniosacral Therapie. Als Heilpraktiker kann ich diese nun komplett zum Einsatz bringen.

Näheres zu diesen Methoden lesen Sie nachfolgend.

Craniosacral Therapie

Der Begriff „Craniosacral“ beinhaltet das System der Hirnhäute, die das zentrale Nervensystem vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) umspannen und schützen. Spannungen oder gar Verklebungen stören das Nervensystem oft empfindlich in seiner Funktion, Fehlhaltungen und Verspannungen sind die Folge.

Die Behandlung des Craniosacralen Systems hat seine Ursprünge in der Osteopathie, wo James Garner Sutherland die ersten cranialen Techniken einführte. Unter John Upledger entwickelten sie sich zu einer eigenständigen Therapie. Ziel war es den Craniosacralen Rhythmus, das Pulsieren der Liquorflüssigkeit zu verbessern und die Spannungen im System auszugleichen.

Bei allen Symptomen, die auf eine verminderte Kompensationsfähigkeit des Nervensystems oder teilweise auch des hormonellen Systems hinweisen, bietet sich eine Überprüfung und Behandlung des Craniosacralen Systems an. Dies können Kopf- und Nackenschmerzen, Rückenverspannungen, koordinative Störungen (besonders in Säuglingsalter), Konzentrationsstörungen, vegetative Dystonien, Erschöpfungssyndrome, Zustände nach Unfällen (speziell mit Beteiligung des Kopfes und der Wirbelsäule) u.v.m. sein.

Dabei werden nicht nur die Symptome behandelt, sondern das Gesamtsystem. Durch sanftes “Einspüren“ entsteht ein “Verständnis“ für die Spannung und die Beschwerden. Durch Halten und feinfühlige Positionierung löst sich das verspannte Gewebe. Die Entspannung des craniosacralen Systems führt zu einer Besserung der Beschwerden, oft aber auch zu mehr innerer Ausgeglichenheit.

Osteopathie

Ende des neunzehnten Jahrhunderts entwickelte Andrew Taylor Still aus Erfahrungen mit Volksmedizin, Bonesettern und intensiven anatomischen Studien eine Therapie, die er Osteopathie nannte. Um den Gefäßen und Nerven größtmögliche Freiheit zu schaffen entwickelte er Techniken, die das Bindegewebe von Muskeln, Gelenken und Knochen (Faszien) neu positionierten und so dem Körper halfen, sich neu auszurichten. Früh hatte er erkannt, dass entzündetes oder verletztes Gewebe Zug- und Druckentlastung benötigt, damit die Versorgung mit Nährstoffen und der Abtransport von Stoffwechselreste gewährleistet ist.  Er gründete 1892 die erste Schule für Osteopathie in Kirksville/USA. Seine Arbeit wurde von vielen weitergetragen, verfeinert, neue Techniken wurden entwickelt, die Osteopathie erschloss sich das craniale und später das viszerale System ( Schädel und Organe ) und gewann durch seine Erfolge und die präzisen Techniken immer mehr Anerkennung. Durch die feine Palpation und die sanften Techniken, mit denen das Gewebe beeinflusst wird, entstand der Vergleich „with thinking fingers“. Die Intensität der Behandlung spürt man in Form von mehr Bewegungsfreiheit, Entspannung aber auch als Muskelkater.  Eine  Erstverschlechterung in den ersten ein zwei Tagen ist möglich. Letzteres verwundert die Patienten oft sehr, wo doch in der Behandlung scheinbar wenig passiert ist.

Die Osteopathie versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Heilverfahren, sie ist praktisch ohne Nebenwirkungen. Die feine Palpation und das Wissen um fasziale Spannungsketten führen den Behandler oft zu Blockaden, die weit vom Schmerz entfernt liegen.  Die  Lösung dieser Blockaden bringt eine Entlastung der symptomatischen Region und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Gesundung

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